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Sommer, Sonne, Urlaub ………………und Flugverspätung?

 

 

Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen, man ist voller Vorfreude auf den Urlaub und dann passiert es:

der gebuchte Flug hat erhebliche Verspätung oder fällt komplett aus mit der Folge, dass man verspätet, gestresst und schlecht gelaunt am Urlaubsziel ankommt. Ebenso schlimm, wenn eine Verspätung auf dem Heimflug eintritt und die ganze Urlaubserholung mit einem Schlag weg ist.

 

In dieser Situation steht man als Fluggast jedoch nicht ohne Rechte da: Je nach Entfernung besteht ein Anspruch auf Ausgleichszahlung i.H.v. 250 €, 400 € oder gar 600 €.

 

Über diese Rechte werden Fluggäste jedoch in den meisten Fällen nicht durch die Airlines informiert. Auch bei der Durchsetzung der Rechte stoßen die Fluggäste unserer Erfahrung nach auf taube Ohren. Schreiben werden teils überhaupt nicht beantwortet, teilweise werden nur Gutscheine als Entschädigung angeboten.

Doch muss man sich als Fluggast auf so ein Angebot einlassen? Nein! So billig muss man sich nicht abspeisen lassen.

 

In dieser Situation bleibt meistens nur der Weg über einen Rechtsanwalt, der die Ansprüche bei Gericht einklagt.

 

Neben der bloßen Ausgleichszahlung hat der Fluggast gemäß der europäischen Fluggastverordnung Nr. 261/2004 auch einen weiteren Anspruch auf Erstattung der Auslagen für Mahlzeiten und Erfrischungen, die durch die Wartezeit am Flughafen entstanden sind. Auch ein weiterer Schadensersatz kann geltend gemacht werden. So z.B. die höheren Parkgebühren am Flughafen oder Auslagen der Person, die sich zur Abholung des Fluggastes am Flughafen bereit erklärt und aufgrund der Flugverspätung längere Wartezeiten hat.

Wichtig ist hierbei, dass sämtliche Belege aufbewahrt werden, so dass die Ansprüche bei Gericht auch nachgewiesen werden können.

 

Wer eine eintrittspflichtige Rechtsschutzversicherung hat, braucht kein Kostenrisiko bei Erhebung einer Klage fürchten. Aber auch bei denjenigen, die keine Rechtsschutzversicherung haben, hält sich das Kostenrisiko in Grenzen:

Wir bieten eine erste Prüfung der Erfolgsaussichten in dieser Angelegenheit zu einem Pauschalbetrag i.H.v. 29 € an. Nach erfolgter Prüfung können die Erfolgsaussichten eingeschätzt und gegebenenfalls Klage erhoben werden.

Auch wenn der Urlaub und die Flugverspätung bereits länger zurückliegt, können noch Ansprüche geltend gemacht werden. Die Ansprüche verjähren erst nach 3 Jahren.

 

Bei Fragen können Sie sich mit uns in Verbindung setzen. Gerne erläutern wir Ihnen die Vorgehensweise und besprechen mit Ihnen die eventuell anfallenden Kosten.

 

Das Wichtigste aber zum Schluss:

Wenn die Ansprüche bestehen, hat die Airline auch die Rechtsanwaltsgebühren und Prozesskosten zu tragen, so dass Sie auf keinen Kosten sitzen bleiben. So geschehen in einem von uns erfolgreich durchgesetzten Anspruch vor dem Amtsgericht Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg, Beschluss v. 02.09.2016).

 

 

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